Schulsozialarbeit

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Über Schulsozialarbeit im Allgemeinen

Schulsozialarbeit ist eine sozialpädagogische Hilfeform. Schulsozialarbeit an der Schule angesiedelt, bietet eine wichtige Chance, frühzeitig Probleme von Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu erkennen und darauf zu reagieren.

Schulsozialarbeit leistet bei unterschiedlichem Problemdruck:

  1. PRÄVENTION:
    Mit sozialpädagogischen Mitteln Unterstützung der personalen und sozialen Reifung, Verhinderung von Auffälligkeit und Devianz
  2. MITGESTALTUNG:
    Verbesserung von Lebenswelt und Lebenslage, Gestaltung der Umweltbedingungen
  3. INTERVENTION:
    Problembearbeitung zum frühest möglichen Zeitpunkt, Verbesserung des Bewältigungsverhaltens von Einzelnen, Familien und Gruppen
  4. NETZWERKARBEIT:
    Kooperation, Zusammenarbeit mit den verschiedensten Stellen und Einrichtungen. Fachliche Abklärung, Weiterleiten an entsprechende Stellen, Koordination der Maßnahmen und Hilfen

Schulsozialarbeit muss sich an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientieren. Sie soll eine Schnittstelle bzw. Brücke zwischen den Lebensbereichen Schule, Freizeit, Familie und Arbeitswelt sein. Schulsozialarbeit bietet Orientierung, Unterstützung und sozialpädagogische Begleitung an.

Die Umsetzung erfordert einen ganzheitlichen pädagogischen Ansatz, der die individuellen Fähigkeiten und Stärken der Schüler berücksichtigt, einbezieht und dabei mögliche Konfliktpotentiale nicht ausklammert. Dies setzt voraus, dass nicht ständig von den " Defiziten" der Schülerinnen und Schüler ausgegangen, sondern an den Stärken der einzelnen angeknüpft wird. Durch verbindliche niederschwellige Angebote an der Schule sowie durch Freizeitangebote im Rahmen der Ganztagesbetreuung soll der Zugang zu den Jugendlichen erleichtert werden.

Schulsozialarbeit versteht sich als schulbegleitendes und schulergänzendes Angebot, das sich auf die Lebenswelt Schule einlässt und somit den Schulalltag entlasten und weiterentwickeln helfen kann. Aufgaben und Funktion der Schulsozialarbeit müssen Jugendlichen, Lehrerinnen, Lehrern sowie Eltern bekannt gemacht werden, um ein Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Akzeptanz zu schaffen.

Zusammenfassend hat Schulsozialarbeit folgende Auswirkungen auf die Schule:
Ziel von Schulsozialarbeit muss die soziale Integration benachteiligter junger Menschen sein

Grundsätzlich ist die Schulsozialarbeit ein Angebot für alle Schülerinnen und Schüler der Keplerschule-Hauptschule. Besondere Zuwendung erfahren Jugendliche mit persönlichen, familiären oder schulischen Problemen. Schulsozialarbeit wird hier ergänzend tätig mit dem Ziel, die Familien, die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer zu stützen, Hilfestellungen anzubieten und langfristig zu begleiten. Ein wichtiger Aufgabenbereich der Schulsozialarbeit ist auch die Kooperation und Beratung von Lehrerinnen und Lehrern. Die Mitarbeit bei der Entwicklung des Schulprofils ist selbstverständlich.

Über die Schulsozialarbeit an der Keplerschule Werkrealschule

Das Aufgabenfeld des Schulsozialarbeiters an der Kepler Werkrealschule beinhaltet 3 Tätigkeitsschwerpunkte, die etwa gleich viel Zeit in Anspruch nehmen:
  1. Beratung und Einzelfallhilfe:
    Einzelgespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und tägliche Gespräche mit der Schulleitung
  2. Sozialpädagogische Gruppenarbeit:
    Sozialpädagogische Gruppenarbeit mit Kleingruppen und Klassen
  3. Mitorganisation und Planung:
    Ganztagesbetreuung und eigene Gruppenangebote in der Ganztagesbetreuung
Projekte in Zusammenarbeit mit der Kinderwerkstatt EIGEN-SINNN
Weitere Projekte
Kooperation und Vernetzung mit Behörden und Einrichtungen im sozialen Umfeld

Die gute Zusammenarbeit mit den langjährigen Kooperationspartnern wirkt sich sehr positiv auf die Arbeit der Schulsozialarbeit aus. Durch den laufenden Austausch fanden die Kontakte meist problemlos statt, was auch für die Betroffenen eine wichtige Voraussetzung ist, sich darauf einzulassen.

Schulsozialarbeit und Ganztagesbetreuung

Die Schulsozialarbeit ist maßgeblich an der Mitplanung, Organisation und Durchführung der Ganztagesbetreuung beteiligt.
Durchschnittlich nehmen etwa 30% der Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5-10 daran teil. Die verschiedenartigen Angebote sollen die Interessen der Jugendlichen wecken, ihre Kreativität fördern und zu einem "Wir-Gefühl" beitragen. Die Schule wird für sie zu einem Erlebnis- und Erfahrungsraum, in kleinen Gruppen werden persönliche Kontakte geknüpft und unbemerkt, ohne Notendruck lernen die Jugendlichen dabei Dinge, die sich auch positiv auf den Unterricht auswirken können.
Die Ganztagesbetreuung wurde 1996 an der Keplerschule-Hauptschule eingerichtet. Mit der Anmeldung durch die Eltern ist die Teilnahme für ein Schuljahr verpflichtend. Nach der bisherigen Erfahrung mit Ganztagesbetreuung wäre eine mindestens dreijährige Teilnahme für die Entwicklung der Jugendlichen positiv und deshalb äußerst notwendig und wünschenswert.
Die Ganztagesschüler können ein warmes Mittagessen einnehmen. Die Kosten tragen die Eltern, zurzeit pro Essen 3,90 €. Das Essen wird täglich frisch gekocht und dann an die Schule geliefert. Wir arbeiten seit über 9 Jahren zuverlässig mit der Firma Maierschwaben aus Schopfloch zusammen.

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